Plattenkritik /// The Samuel Jackson Five „The Samuel Jackson Five“

Hinhören und lernen: Postrock 2012 holt sich Gesang dazu. Da müssen sich Mogwai lang und warm anziehen!

Postrock gibt die Anweisungen. 2008 haben die wortkargen Norweger mit „Goodbye Melody Mountain“ eine Referenzplatte rausgehauen, die bewies, dass man nicht unbedingt Mogwai kopieren muss, um in Sachen instrumentale Musik vorne mitspielen zu können. Die Hürde für ihre jüngste, nun selbstbetitelte LP (passenderweise auf Denovali veröffentlicht) ist also groß. Die neueste Errungenschaft gleich vorweg: Vocals. Mit Truls Heggero (Lukestar, Truls And The Trees) und Pål Angelskår (Minor Majority) geben sich gleich zwei Grammy-Gewinner das Mikro in die Hand. Was auch auffällt: Die Gitarre ist mehr Beiwerk als Mittelpunkt des Geschehens.

Das öffnet den Sound für Tasteninstrumente (Klavier, Rhodes) und entfernt die Band von ihren polternden Wurzeln. Gesägt wird natürlich auch hin und wieder, das gehört zum guten Ton. Pluspunkte gibt es für das Sci-Fi-Albumcover. So sieht die Zukunft aus.

The Samuel Jackson Five
The Samuel Jackson Five
Denovali / Cargo

Erstveröffentlichung der Rezension auf intro.de.

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