Plattenkritik /// Team Me „To The Treetops!“

Norwegische Jugend trainiert für Olympia. Team Me schaffen es auf Anhieb aufs polyphone Indie-Treppchen!

Die bisherige Geschichte der Norweger Team Me beginnt mit einem Zufall und endet mit dem norwegischen Grammy (2011). Eigentlich als One-Man-Band geplant, merkt Marius Hagen schnell, dass mit den Songs, die er für einen Radio-Bandwettbewerb aufgenommen hat, mehr zu holen ist. Blöd nur, dass die Pappnasen ihren Airplay-Helden auch wirklich spielen sehen wollen. Also drückt er einigen Bekannten ein paar Instrumente in die Hand und los geht’s. Zufällig sind diese allesamt brillante Musiker. Einen Satz Wunderkinder bitte.

Musikalisch liefern Team Me kunstvoll geschliffenen Pop ab, der sich irgendwo zwischen Arcade Fire, Mew und Polyphonic Spree einpendelt. Wer’s weniger chiffriert mag: To The Treetops! ist opulent, juvenil und voller Spielfreude. Die Songs leben durch ihre großzügige Instrumentierung. Auf der Bühne trägt die Band übrigens Karl-May-Gedächtnis-Mützen: Gefieder. Sagt euren Freunden, dass ihr den Tipp von mir habt, und lest mal wieder Winnetou. Kann nicht schaden.

Team Me ‚Weathervanes & Chemicals‘ – LIVE @ ON3 Festival 2011

 

Team Me
To The Treetops!
Propeller / Soulfood

Erstveröffentlichung der Rezension in Intro #200

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