Rezension /// Fil „Didi & Stulle bei den Olympischen Spielen“

(Ja!Nuss! stellt um auf Mundart-Modus. Die folgende Rezension ist garantiert nicht suchmaschinenoptimiert.) Icke-Version. Eben noch anne Späti jewésn. „Kieka“, sacht ick, „neuer Didi un Stulle ist draussn. Kofst’n Sternie wenija, haste wat zu lesn.“ Jesacht, jetan. Wat die beedn Piepels wohl diesma treibnm? Bei’n Olümpischen Spielen solln se mitmachn, steht uffe erst Seite. Na dit kann ja wat werdn.

Ersse Dissziplien: Spastikawaitwurf. Diddi patzt, weil schmucke Käthe kuckt. Wie imma, dacht ick ma, da dicke Diddi kann och nich mal ne Siekunne vonne Weiba ablassn. Jehirn hadda anne Klötn. „Momentchen“, sacht da meen Jehirn, „wer’is‘n eijentlich diesa Didi un Stulle?“ Sacht dat Suchmaschönchen: „Didi & Stulle ist der Titel einer Comicreihe von Philip Tägert alias Fil, die seit Januar 1997 zweiwöchentlich als Einseiter im Berliner Stadtmagazin zitty erscheint.“ Darauf meen Jehirn wieda: „Wat stehtn da noch?“

„Die beiden berlinernden Schweine Dieter Kolenda (Didi) und Andreas Stullkowski (Stulle) aus dem Märkischen Viertel in Berlin sind Prototypen des Prolls, wobei Didi besonders stark überzeichnet ist und von Stulle verehrt und bewundert wird.“ „Warum spricht dit Suchmaschönchen keen Hochdeutsch“, überleecht meen Jehirn „Wie kommtn ditte?“ Und icke so „Halt ma schön de Backn, jeht noch weita: „Didi ist dumm, dick und angeberisch, Stulle hingegen klein (oft nur Kniehöhe Didis) und schüchtern. In den ausufernden Wortgefechten mit Didi unterliegt er regelmäßig, zum Teil nur scheinbar. Ein Running Gag ist die latente Homosexualität von Didi, die er sehr oft dadurch zu kaschieren sucht, dass er Stulle als schwul diffamiert.“

„Och, ha’ick schon tausnmal jelesn“, sacht meen Jehirn „ich mach ma ne fünfzn unn kochn Kaffè. „Verpass’de wat“, sa’ick „sind lustije Kuschmotn.“ Icke so am weitalesn. Passieat ja schön fille uff eenfünfzich Seitn. Stulle erhält ne Jehirnverschüttellung und lernt so zwee Käthen kenn’n. Diddi macht’n Dicken un legt sich mittn Schoberwirt an. (Wat keena weeß, der iss Buch nich jelesn hat: Eijentlich hat Stulle’n Dicken markiert, weil’a’n paar Litta zu fille intus hatte. Ha’ick schon jesacht, dat Diddi inna Zwischnzeit sein Schädel einjebüßt hat?) Von nu an sin kopflose Diddi un sein fuller Kompanjong Stulle uffe Flucht vorn Schoberwirt unn jeraten in’n Zaubawald, wo de Hexe Hexana haust. Irjendwie jeraten se wieda inne Hauptstadt und lernen Kristus kennen.

Rest da Jeschichte is nich wenija ausjedacht und kann mitunta mit so jroße Entwicklungsromane wie Didi & Stulle: Getötet vom Tod oda Didi & Stulle im Auftrag der Kanzlerin mithaltn. Wat in Zukunft aus Didi un Stulle wird, liegt inna Zukunft und kann von heut noch nich einjesehn werdn. Ick sach ma: „Jut jemacht Fil. Bist’n korrekta Kolleje!“

😀

Fil

Didi & Stulle bei den Olympischen Spielen

Zitty

52 Seiten, farbig, 29,5 x 21 cm, Softcover

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4 thoughts on “Rezension /// Fil „Didi & Stulle bei den Olympischen Spielen“

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