Rezension /// The Ghost „War Kids“

Färöer-ElectroPop, was es nicht alles gibt. Nicht ganz neu, aber grundsolide in seiner Geilheit.

Rob da Bank von BBC Radio 1 ist der lebende Beweis dafür, dass ADHS nicht unbedingt nur Nachteile mit sich bringt: Er verdingt sich als DJ, Party- und Festival-Initiator (Bestival) und signt zwischendurch vielversprechende Acts für sein international erfolgreiches Label Sunday Best. Rein zufällig stößt er auf dem Iceland Airwaves Festival auf The Ghost, ein ElectroPop-Duo, das in seiner Heimat, den Färöer-Inseln, zwar schon The-Killers-Status erreicht hat, für den europäischen Raum aber händeringend noch nach einem Label sucht.

Rob da Bank gefällt, was er hört, und signt Filip Mortensen und Urbanus Olsen (The Ghost) vom Fleck weg. Ein kluger Move, denn mit „War Kids“ präsentiert sich das ganze Potenzial der Band: Feel-good-Tunes en masse („Blood Of Romance“, „City Lights„), catchy und melodiöse Hooks, die durchaus auch mit den überbordenden Synthie-Collagen von Passion Pit mithalten können, und nicht zu vergessen: die unprätentiöse Ehrlichkeit von Frontmann Filip Mortensen, die naiv und schlau zugleich ist. Filip, lass dich mal abknutschen! Thumps up!

image: via The Ghost


the ghost
war kids
sunday best / pias / rough trade

The Ghost zuhause.

Diese Rezension erschien zuerst auf intro.de.

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