Rezension /// Daniel Benjamin „There’s A Deathbed For Your Monster“

Kunstvoll gearbeitetes Vexierbild, voller Anmut und Hingabe.

„Ich will, ich will, ich will“, raunt das kleine Männchen im Ohr von Daniel Benjamin. Es hat dem Singer/Songwriter eine Idee ins Ohr gesetzt, die in ihrer Durchführbarkeit als extrem schwierig einzustufen ist. Die Absicht ist, einen 10-Alben-Zyklus zu kreieren, der den Multiinstrumentalisten in die Annalen der Konzeptkunst hieven soll! Ein hartes Stück Brot, sogar für einen solch talentierten und chamäleonhaften Singer/Songwriter wie Benjamin. Doch die Zeichen stehen gut, denn „There’s A Deathbed …“ ist nicht nur eine konsequente Fortführung seines Vorgängers („There’s A Monster Under Your Deathbed“), sondern lässt den Hörer auch in dem Glauben, dass das, was da aus den Boxen sprudelt, an Schönheit nicht mehr übertroffen werden kann. Bis dann die nächste Platte ansteht. So geht das weiter. Hoffentlich.

Doch „There’s A Deathbed …“ ist auch ein kunstvoll gearbeitetes Vexierbild, das in die Irre führen will und das erst nach und nach seine Geheimnisse preisgibt. Unterstützung gab es dabei von Thus: Owls und Mitgliedern von Loney Dear und Patrick Watson.

Bild: http://www.myspace.com/danielbenjamin


Daniel Benjamin
„There’s A Deathbed For Your Monster“
Haldern Pop / Cargo

Daniel Benjamin zuhause
Haldern Pop

Diese Rezension ist zuerst auf intro.de erschienen.

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