rezension /// Electric Kezy Mezy – „Electricity“

Während man am Schreibtisch sitzt und sich Phrase um Phrase abringt, wie man die Münchener Elektrik Kezy Mezy mit Pokalen und Goldmedaillen überhäufen kann, bietet ein Online-Portal die Lösung. MySpace knows best, auch in diesem Fall: „Two funny guys covering motown with cheap equipment on even cheaper alcohol!“ Einstiegssatz gefunden. Kann weitergehen.

Zum Beispiel mit etwaigen halbwahren Mythen, die um Amadeus Mezy (Gitarre) und Frank Kezy (trommelt) kreiseln. Es gibt Gerüchte, dass die Herren Mezy und Kezy (Namen natürlich erfunden) eine Kleintierpraxis in ihrem Probekeller unterhalten. Außerdem sollen sie regelmäßig Pilgerfahrten nach Detroit in die Hitsville-Studios ausrichten. Wer’s glaubt? Wirklich verbrieft sind dagegen die Live-Shows der beiden – ein schweißtreibendes Erlebnis sondergleichen. Während Kezy trommelnderweise sein Schlagzeug malträtiert, zwirbelt Mezy an der Front einen Garagen-Blues nach dem anderen aus dem Ärmel. Hin und wieder gibt es soulige Momente und jede Menge Reibungswärme im Zuschauerbereich. Eine Band zum Biertrinken und Nachfühlen, was man in den 60ern so alles verpasst hat.

/// Electric Kezy Mezy zuhause ///
/// FlowerStreet Records ///
/// Die Rezension erschien zuerst auf Intro.de ///

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