gegenlesen /// "Die Fantome des Hutmachers"

In der Uni haben wir zurzeit ein Seminar namens „Konzepte des Unheimlichen […]“, das ist manchmal ganz aufschlussreich und manchmal eher dröge, variiert je nach Tagesform. Das Buch, das wir für diese Woche lesen sollten heißt „Die Fantome des Hutmachers“ von Simenon. Auch nicht schlimm, wenn man den nicht kennt. Ich kannte ihn bisher auch nicht.

Das Buch ist aber ziemlich gut, muss ich gestehen und dreht sich im groben um einen Hutmacher und einen Schneider. Ersterer ist ein Frauenmörder, zweiterer ein stiller Teilhaber. Ziemlich obskur ist auch die Erzählhaltung, denn der erzähler schildert die Ereignisse vornemlich aus der Perspektive des Mörders, der sich in allerlei Verfolgungsängste reinsteigert und schließlich auch eine Menge Unsinn über die Familie des Schneiders zu erzählen weiß, die er quasi jeden Tag observiert.

Und bevor ich hier noch weiter abdrifte, will ich zu meinem eigentlichen Anliegen kommen. Losgelöst von allen Seltsamkeiten, die im Buch geschildert werden, hat es mir ein Satz besonders angetan. So komplett aus dem Kontext gerissen, wirkt dieser gar nicht mal so lustig, aber wir haben heute herzlich gelacht.

Ich möchte mich an dieser Stelle auf die Seite der Wurst-Esser stellen. Nein, das tun nicht nur Unterschichten und es ist auch nicht verwerflich morgens schon tierische Kost zu sic hzu nehmen. Marmelade ist einfach zu süß. Der Magen braucht am Morgen etwas Herzhaftes. Zähne putzen kann man sich ja danach immer noch. Oder nicht?

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