Tom Waits /// Starving In The Belly Of A Whale

Der alte Mann und das Meer. Tom Waits besingt es nicht nur, er verliert sich in ihm. Er pervertiert die Geschichte vom noch älteren Jonah so lange bis am Ende nichts mehr übrig bleibt.

Und so raubeinig wie Waits um die Ecke kommt, klingt auch das Stück „Starving In The Belly Of A Whale“ vom Album „Blood Money“. Während „God’s away on Business“ ist und das Elend zum Fluss der Welt erklärt wird, steht Waits auf einer alten Galeere und spornt seine Jahrmarktstruppe zu einem weiteren Song an. Den letzten wohlbemerkt. Die Wogen rollen, die Segel sind gesetzt, doch was danach passiert wird nicht verraten. Das ist letztendlich auch egal, wenn man den Text zum Song liest. „Alles im Arsch,“ will man da meinen. „Die Menschheit und die Zukunft und all das!“ Was kommt eigentlich nach der Apokalypse?

Tom Waits /// Starving In The Belly Of A Whale

Life is whittled
Life’s a riddle
Man’s a fiddle that life plays on

When the day breaks, and the earth quakes
Life’s a mistake all day long
Tell me, who gives a good gooddamn
You’ll never get out alive

Don’t go dreaming
Don’t go scheming
A man must test his mettle
In a crooked ol‘ world

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