Einsortiert unter Hören

Plattenkritik /// Jon DeRosa “A Wolf In Preacher’s Clothes”

Plattenkritik /// Jon DeRosa “A Wolf In Preacher’s Clothes”

DeRosa fabriziert lausbübische bis düsterromantische Schmachtfetzen in alter Revue-Manier. Herbst, Winter und noch Schlimmeres stehen nun also an. Zeit für Leute, die “ältere Musik” machen. So Jukebox-Anthems aus den 40ern und 50ern. Richtig staubiges Zeug eben. Auf Bühne und Plattencover geben sich die Protagonisten dann stets stilvoll rauchend mit einem Finger am Kinn oder einem … Weiterlesen

Plattenkritik /// Jonathan Boulet “We Keep The Beat, Found The Sound, See The Need, Start The Heart”

Plattenkritik /// Jonathan Boulet “We Keep The Beat, Found The Sound, See The Need, Start The Heart”

Ist das der Stoff, aus dem die Fieberträume sind? Der Sänger der Band Parades macht solo auf Pillenopfer – und klingt wie verdrogte Fleet Foxes. Keine Ahnung, welche bewusstseinserweiternden Substanzen sich der Australier Jonathan Boulet so einverleibt, aber es lässt ihn verrückte Dinge tun und aufnehmen. “We Keep The Beat, Found The Sound, See The … Weiterlesen

Neues Moneybrother-Video “Unbelievably Good”

Neues Moneybrother-Video “Unbelievably Good”

USA, Brasilien, Jamaica, Neuseeland, UK, Südafrika, Schweden – Der Globetrotter Anders Wendin aka Moneybrother hat sich für die Produktion seines neuen – am 28. September erscheinenden Albums “This Is Where Life Is” – in seine Siebenmeilenstiefel gezwängt und ist einmal um den Globus gejettet. Die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt, denn “This Is Where Life … Weiterlesen

Plattenkritik /// The Hundred In The Hands “Red Night”

Plattenkritik /// The Hundred In The Hands “Red Night”

“Red Night” ist wie ein früher Film von Roman Polanski: eine Kunst gewordene Metapher über existenzielle Ängste. Es beginnt beim Cover: zerknülltes rotes Papier auf schwarzem Hintergrund. Darüber: blasse serifenlose Typografie. Die Hülle bleibt kalt und assoziationslos. Merkwürdig: Sind The Hundred In The Hands nicht dieses knuffige Electropop-Duo, das die Nische zwischen Bodi Bill und … Weiterlesen

Neues Bloc Party-Video “Octopus”

So isses. “Octopus” ist ein erster Vorbote vom kommenden Album “Four“. Bloc Party machen eine Rolle rückwärts und entdecken den druckvollen Sound ihrer Anfangstage (man erinnere sich an die Übersingles “Helicopter” und “Banquet“) wieder. Bloc Party “Octopus” via Testspiel.de

Im Ohr /// Django Django “Storm”

Laut.de: Vier ehemalige Kunsthochschüler aus Edinburgh finden im wuseligen Osten Londons den Nährboden für ihren von warmer Elektronik umgarnten Indie-Pop. In den Fußnoten von Django Djangos Debütalbum findet sich dabei eine ausladende Zitatesammlung aus dem Musikkosmos des 20. Jahrhunderts. Rolling Stone: “Synthie-Pop, 60s-Referenzen von den Beach Boys bis Bo Diddley, Klangspinnereien, Popsensibilität: alles auf einer Platte.” … Weiterlesen

10 Konzerte, 10 Länder, 24 Stunden, 1 Band

10 Konzerte, 10 Länder, 24 Stunden, 1 Band

Die kanadische Indie-Folk-Band The Burning Hell tritt in die Fußstapfen von Jack White, Jay-Z und den Flaming Lips, die diesen Monat Weltrekorde aufstellten. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, einen waghalsigen Rekord in ihrem ganz eigenen Do-It-Yourself-Stil aufzustellen. Am 6. Juli und 7. Juli wird die Band versuchen, die meisten Konzerte in den … Weiterlesen

Plattenkritik /// The Samuel Jackson Five “The Samuel Jackson Five”

Hinhören und lernen: Postrock 2012 holt sich Gesang dazu. Da müssen sich Mogwai lang und warm anziehen! Postrock gibt die Anweisungen. 2008 haben die wortkargen Norweger mit “Goodbye Melody Mountain” eine Referenzplatte rausgehauen, die bewies, dass man nicht unbedingt Mogwai kopieren muss, um in Sachen instrumentale Musik vorne mitspielen zu können. Die Hürde für ihre … Weiterlesen

Plattenkritik /// Oberhofer “Time Capsules II”

Brooklyn halt: Extrovertierte Menschen mit komischen Frisuren machen extrovertierte Musik für extrovertierte Menschen. Während sich hierzulande niemand so recht mit urigen deutschen Namen anfreunden kann – außer Hinterbänkler der CSU natürlich –, findet der US-Amerikaner Brad Oberhofer seinen Nachnamen so originell, dass er gleich seine Band danach tauft. Das liefert einen gewissen Wiedererkennungswert in der … Weiterlesen